Hachulla: Gigantensturz  des G.R. mit Passanten

Ulrich Hachulla in der Galerie Schwind

Der Leipziger Maler Ulrich Hachulla ist im Mai 75 Jahre alt geworden. Anlass für die Galerie Schwind, Arbeiten Hachullas und seiner Schüler in einer würdevollen Kabinettausstellung zu zeigen.

Passend dazu folgt noch ein Interview mit dem Malerprofessor. Ein Schlüsselsatz: »Ein Bild sollte nach meinem Dafürhalten ein paar Saiten zum Klingen bringen können.« Weiter lesen

xxx

Wunder gibt es immer wieder: Ein Preis für einen Satiriker

Was kaum einer weiß: Es gibt in Deutschland auch einen Satirepreis, den »Göttinger Elch«. In diesem Jahr wurde er gleich doppelt verliehen. Dabei auch an den gelegentlichen Leipziger Wiglaf Droste. Das Multitalent wurde mit Lob überschüttet – auch von unserem Berichterstatter. Weiter lesen

»Jeder Schritt wirklicher Bewegung ist wichtiger als ein Dutzend Programme.«

Karl Marx (1818 – 1883)

Ich-Ich-Ich

Vor dem Start in die neue Spielzeit

Das ist mal ein Motto für eine ganze Theatersaison. Beim Leipziger Schauspiel beginnt sie mit Faust I. Die Märchenzeit beginnt mit Andersens »Nachtigall«. In der Diskothek gibt es unter anderen »Disko«. Es könnte eine vergnügliche und anregende Saison werden. Weiter lesen

Franke im Städel

Sommer und Skulptur

Wer in Leipzig nicht genug Kunst bekommt, könnte doch mal nach Frankfurt reisen … Unsere Kunstkritikerin hat da eine besondere Empfehlung. Eigentlich sind es sogar zwei … Weiter lesen

Klänge und Käfer

Ein Sommerabend auf einer der beliebtesten Wiesen in Leipzig. Ihr fehlte zwar auf Grund der langen Trockenheit etwas Grün, aber 30 000 Menschen ließen sich an einem Freitagabend im Rosental davon nicht stören. Sie lagen dicht an dicht, nicht um zu Grillen, sondern um zu Hören … auf die Gewandhausmusiker und den neuen Dirigenten. Neben mir ein knapp dreijähriges Mädchen, das mit staunenden Augen Richtung Bühne strahlte, so laute Musik hatte es garantiert in seinem bisherigen Leben noch nie gehört. Fahrräder über Fahrräder am Wiesenrand. Nur freundliche Gesichter, alte und junge. Schön!

Seit zehn Jahren lädt das Gewandhausor­chester zu diesem Sommerkonzert, ohne Eintrittsgeld. In heutigen Zeiten ein zusätzlicher Anreiz. Im Waldstraßenviertel war auch der »Tag der offenen Fenster« angesagt, alles tönte problemlos in die Wohnungen.

Beim Schlussapplaus begann eine unerwartete Invasion. Tausende Junikäfer summten über den Köpfen. Da galten die Klatscher nicht nur den Musikern …

Bemerkte

Lipsius