Volker Caysa

Mut zur Wahrheit

Bekannt wurde der Leipziger Philosoph Dr. Volker Caysa mit dem Buch »Empraktische Vernunft«. im Juli erschien seine Studie »Rosa Luxemburg – die Philosophin« bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen. Im August ist er im Alter von nur 60 Jahren verstorben. Er wird der demokratischen Linken sehr fehlen!
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Daniel Libeskind

Libeskind, Hadid & Co.

Ein Museum für Architekturzeichnung und ein Architekturforum – beides in Berlin-Köpenick. Dass sie dort beide zu finden sind, ist Zufall. Was sie bieten, erschließt auch für den Laien neue Sichten auf unsere gebaute Umwelt und ihre Vordenker.
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»Du wirst nicht danach beurteilt, was du sagst, sondern was du tust.«

Rosa Luxemburg (1871 – 1919)

O’zapft is!

Ödön von Horvaths »Kasimir und Karoline« nicht mehr als Volksstück, sondern als süß-saures Gesellschaftsdrama. Unser Kulturredakteur empfindet die Inszenierung von Schauspiel-Intendant Enrico Lübbe überwiegend als gelungen.
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Ausschnitt aus Hexentanz von Lea Grundig

Wieder mal ins Museum

Kabinettausstellungen im Museum der bildenden Künste bieten meist etwas ganz Besonderes. Derzeit geht es um »Die Künstler in der Fremde«. Für unsere Rezensentin war es eine Achterbahn der Gefühle.
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Herbert Blomstedt

Bruckner und das Gewandhausorchester

»Hört man das Werk so vollendet wie vom Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt, könnte man denken, Bruckner habe es speziell für dieses Orchester geschaffen« – so feiert unser Musikkritiker Werner Wolf Höhepunkte des Konzertjahres.
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10 Jahre Radsportmuseum

Einladung ins Friedensfahrtmuseum

Das Radsportmuseum »Course de la Paix« feiert sein 10-Jähriges. Das wäre doch ein Grund, mal in Kleinmühlingen (liegt im Salzlandkreis zwischen Calbe und Schönebeck) vorbeizuschauen.
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Polit-Sprech ...

Die Wahl ist vorbei, die Qual bleibt.

Nein, an dieser Stelle keine oberflächliche Polit-Reimerei. Eher eine Polit-Erinnerung an Gesagtes und Geschriebenes: in Tausenden Reden und Erwiderungen auf Bildschirm, Straße und im Netz wurde in den letzten Monaten querbeet behauptet: Wir (Politiker und Kandidaten) müssen die Menschen künftig besser »abholen« und »mitnehmen«. Wie bitte? Wenn man vor Jahrzehnten beim Frühstück flüsterte: Du, die haben unseren Nachbarn abgeholt und mitgenommen! Da kam kaum Freude auf. Und heute soll ich mich freuen, wenn Politiker mich »abholen« wollen?

Ich finde, dagegen muss man »klare Kante« zeigen, wegen »der Gerechtigkeit«, damit die »Schnittmengen« wieder stimmen. Um Himmelswillen! Jetzt bin ich auch schon infiziert von diesem Polit-Sprech. Streichen Sie darum bitte die letzten drei »Polit-Floskeln«. Die Politiker und deren Redenschreiber werden es garantiert nicht tun.

Vermutet Euer Lipsius Lipsius