Diskussion bei der Luxemburg-Gesellschaft

Dialog bei Luxemburgs

Peter Brandt ist Geschichtsprofessor, Sohn Willy Brandts und »linker Sozialdemokrat«, der sich als »Brückenbauer« versteht. Angesichts der jüngsten politischen Entwicklungen war er ein sehr gefragter Diskurs-Partner bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Weiter lesen

Preisverleihung

Rituale der Vergewisserung

»DER FAUST« ist der deutsche Theaterpreis. Dieses Jahr traf es Leipzig als stolzen Austragungsort. Das »Event« verführt unseren Kulturredakteur zu essayistischen Überlegungen. Der echte Höhepunkt des Ereignisses: Elfriede Jelinek bekam den Preis »für ihr Lebenswerk«. Weiter lesen

»Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.«

Anselm Paul Johann Ritter von Feuerbach
(1775 – 1833)

Wolken-Heim im Schauspiel leipzig

Wolken.Heim im neuen Heim

Die »Diskothek« unten im Leipziger Schauspielhaus war früher eine Diskothek, jetzt ist es die neue Zweitspielstätte des Schauspiels. Eröffnet wurde sie großartig mit Enrico Lübbes Inszenierung von »Wolken.Heim« von Elfriede Jelinek.
Weiter lesen

Cover »Leipziger Liederbuch«

Leipziger Liederbuch

Das Buch ist das Ergebnis eines Auftragswerkes des Kombinates GISAG. Es sollte eigentlich schon vor dreißig Jahren erscheinen. Dass es nicht dazu kam, lag an den doppelbödigen Texten und der verbohrten Kulturbürokratie zu DDR-Zeiten. Jetzt liegt es – mit erweitertem Inhalt – endlich vor. Weiter lesen

Cover »Geschichte des Radsports in der DDR«

Radsportgeschichte – DDR-Geschichte?

Der anspruchsvolle Buchtitel verspricht etwas, was das Buch aber überhaupt nicht hält. Auch unser Rezensent entdeckte darin hanebüchenen Unsinn. Und das nennt sich dann Doktorarbeit in der Bundesrepublik Deutschland.
Weiter lesen

Was war?
Was wird?

Zwei Fragen. Zu »Prosit Neujahr« gern gestellt. Ist die erste leichter beantwortet, als die zweite? Vorsicht! Kluge Denker formulierten: Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern. Die Zukunft ist die Ausrede derer, die in der Gegenwart nichts tun wollen. Die Zukunft kommt in Raten, das ist das Erträgliche an ihr.

Ja, alles schön und richtig, manchmal brauchen wir es doch konkreter: Arbeitsplatz, Gesundheit, Rentenbescheid, Miethöhe, Obdach, Liebe, Scheidung, Ehe, Kinder, Enkel, Studienplatz. In Leipzig-Plagwitz provozierte ein »SIEMENS-Weihnachtsgeschenk«: Wut, Angst, Widerstand, Streik.

Zeitungen fragten kürzlich: Sind unsere Städte auf Katastrophen eingerichtet? Stromausfall, Trinkwasservergiftung, Terrorismus, Cyberkriminalität.

Ich bin da überfordert! Hatte zudem keine Lust auf dem Weihnachtsmarkt am Alten Rathaus darüber nachzudenken. Mir kam der Gedanke: In der Politik müsste gelten, was in der Medizin gilt, wer nicht aufklärt, haftet.

Euer Lipsius Lipsius